Zum Leben zu wenig – zum Sterben zu viel

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Zum Leben zu wenig – zum Sterben zu viel

Das Landesliga-Kellerduell zwischen der VSG Oberdorla und der SG Suhl/Goldlauter II fand am Samstagabend keinen Sieger. Nach 60 Minuten trennten sich die beiden Abstiegskandidaten mit einem 27:27 (11:12)-Unentschieden. Für beide Teams im Kampf um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld eindeutig zu wenig.

Den besseren Start erwischten ganz klar die Männer von Trainer Horst Wetzl. Vorne wurde konsequent abgeschlossen und in der Abwehr energisch zugepackt. Die Folge war eine schnelle 4:0-Führung, die bis zur 16. Minute (9:5) gehalten wurde. Dann jedoch kamen die kampfstarken Gastgeber zurück. Mit einer bis an die Grenzen des Erlaubten gehenden Aggressivität konnten die Angriffe der SG II immer wieder gestoppt werden. Über Tempogegenstöße wurde beim 9:9 der Ausgleich erzielt. Nach 10 torlosen Minuten brach dann Sebastian Gering mit einem Treffer endlich wieder den Bann. Zur Pause führte die „Zweite“ knapp mit 12:11. In der zweiten Hälfte entwickelte sich dann eine an Spannung kaum zu überbietende Partie. Die Spielgemeinschaft führte immer mit ein bis zwei Toren, allerdings gelang es nicht, das aufopferungsvoll kämpfende Heimteam vorentscheidend zu distanzieren. Leider wurden einige hundertprozentige Chancen in der Schlussphase nicht verwertet, sodass die VSG 90 Sekunden vor Schluss zum 27:27 ausgleichen konnte. Jetzt sollte es allerdings erst richtig dramatisch werden. Zunächst kassierte ein Oberdorlaer Spieler für ein Foul an Benjamin Werner, der daraufhin verletzt raus musste, eine Zeitstrafe. Zuschauer und Aktive der VSG regten sich über die vollkommen richtige Entscheidung der Unparteiischen dermaßen auf, dass aus der Zeitstrafe eine Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung wurde. Hektik ohne Ende aber die SG II in Überzahl. Für den verletzten Werner kehrte Jiri Jicha zurück auf Parkett. Er war es auch, der wenig später freigespielt werden konnte. Der Wurf wurde jedoch vom guten Gastgeberkeeper sehenswert pariert. Jetzt war sogar der eine Punkt in Gefahr. Glücklicherweise unterlief Oberdorla ein Fehlabspiel. Michael Koch schnappte sich das Leder und schickte den durchgestarteten Nico Hartenstein 25 Sekunden vor dem Abpfiff in den Tempogegenstoß. Das Torgebälk verhinderte jedoch den wahrscheinlich vorentscheidenden Führungstreffer. Schlimmer noch: Die Randmühlhäuser bekamen ihrerseits noch eine Siegchance. Allerdings betrat der Kreisläufer kurz vor dem letzten Wurf die verbotene Zone, weshalb dem Treffer zu Recht die Anerkennung versagt blieb. Kurz darauf pfiff der Zeitnehmer die spannende Begegnung ab. Dem Spielverlauf nach muss man sicher von einem Punktverlust sprechen, darf aber nicht vergessen, dass am Ende auch eine Niederlage drin war. Beste Akteure der „Zweiten“ waren die Außenspieler Michael Koch und Sebastian Gering. Beide waren über die gesamte Spielzeit auf dem Feld, überzeugten mit einer guten Wurfquote (je 6 Tore) und vorbildlicher Laufbereitschaft.

2014-05-12T15:28:48+00:00

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