Pokal-Suhl schafft Sensation

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Pokal-Suhl schafft Sensation

Am Ende des Thüringer Amateurpokal Final-Four-Turniers in Breitungen jubelte der Außenseiter aus Suhl ausgelassen. In zwei dramatischen und an Spannung kaum zu überbietenden Partien gewinnt die SG Suhl/Goldlauter sensationell seinen ersten Titel.

Die Suhler bezwangen am Samstag, den 16. Dezember 2017 erst im Halbfinale den Turnierfavoriten Sonneberg in einer hitzigen Partie mit 23:22, ehe sich die Schützlinge von Trainer Daniel Hellwig im anschließenden Finale gegen den SV Hermsdorf, zum Thüringer Pokalsieger krönten und das Sportzentrum in Breitungen zum Beben brachte. „ Meine Jungs haben heute Großes geleistet. Wir waren der krasse Außenseiter, mussten auf Viktor, Tamas und Daniel verzichten, aber wir haben immer an uns geglaubt“, so Suhls Trainer Daniel Hellwig nach dem Pokalsieg. Im Finale lieferten sich die SG Suhl/Goldlauter und der SV Hermsdorf einen extrem spanenden Schlagabtausch auf hohem Niveau, eines Finales mehr als würdig. Die Suhler profitierten dabei erneut von ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit, bei der jeder für jeden kämpfte, einer bärenstarken defensive um Lars Thieme und Remo Gerstenberg und dem unbändigen Willen eines Christian Galli und Michael Frank, die zusammen 20 Tore im Finale warfen. „ Zwei Spiele, 100 Minuten Handball und am Ende gehen wir als Sieger vom Parkett, ein Wahnsinn“, so Suhls Kapitän Marcus Triebel, der den Pokalsieg mit seinem Tor zum 30:27 kurz vor Ende endgültig klar machte.

Nach ausgeglichenen ersten 30. Minuten im Finale waren es zunächst, die Hermsdorfer, die sich beim 20:17 in der 39. Minute erstmals etwas absetzen konnten, doch zur positiven Überraschung der vielen Suhler Anhänger waren es ihre Jungs, die mit unheimlicher Leidenschaft und Emotion das Spiel wieder an sich rissen und die Partie drehten. Auffällig: Den Suhlern gelang es im Finale, nicht wie zuletzt in der Meisterschaft, offensiv zu überzeugen und alle Positionen einzubinden. Trotz der zwischenzeitlichen zweifachen Manndeckung der Hermsdorfer überzeugten die Galli, Panic, Gerstenberg und Co. mit Variabilität oder individueller Klasse und brachte die körperlich präsente Hermsdorfer Abwehr zusehends in Bedrängnis. Als die letzten fünf Minuten anbrachen, leuchtete ein 25:25 Unentschieden von der Anzeigetafel. Die Suhler Anhänger hielt es da schon lange nicht mehr auf ihren Sitzen. Jetzt wurde jeder gewonnene Ball frenetisch gefeiert. „Wahnsinn, was da auf den Rängen passiert ist“, meinte Suhls Co-Trainer Peter Schlage später. Die Schützlinge von Trainer Daniel Hellwig hatten zuletzt noch mehr zuzusetzen, gingen an ihre Schmerzgrenze, fanden den Fokus noch einmal. Frank und Triebel trafen zum 29:27 und 30:27, Hermsdorf war geschlagen, die Sensation war perfekt.

2017-12-18T12:31:07+00:00

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