Eine starke Halbzeit reicht nicht

//Eine starke Halbzeit reicht nicht

Eine starke Halbzeit reicht nicht

Die SG Suhl/Goldlauter musste sich am 21. Spieltag dem Sonneberger HV mit 31:27 (18:9) geschlagen geben. Lediglich die zweite Halbzeit konnten die Schützlinge von Trainer Jacek Mularcyzk überzeugen.

„Glückwunsch an den Sonneberger HV sie haben verdient gewonnen. Wir lagen die gesamte Spielzeit zurück. Der neun Tore Rückstand zur Halbzeit war einfach zu hoch, um am Ende noch das Spiel zu drehen“, resümierte Suhls-Coach Jacek Mularcyzk die sechzig Minuten in der gut gefüllten Suhler Wolfsgrube. Vor allen Dingen in den ersten fünfzehn Spielminuten der Partie fand die Suhler offensive nicht statt. Lediglich drei Tore, davon ein Siebenmetertor – gelangen den Hausherren gerade einmal. „Vielleicht waren wir etwas übermotiviert und haben den Kopf nicht freigehabt. Die Jungs wollten, trafen aber zu oft die falsche Entscheidung. Entweder warfen sie viel zu früh oder ließen ihre Chancen leichtfertig liegen und so haben wir Sonneberg zum einfachen Kontern eingeladen. Sie haben ihre Chancen rigoros genutzt und so waren wir schon frühzeitig in Rückstand “, so Mularcyzk. Nach dreißig Minuten lagen die Gerstenberg, Triebel und Co. bereits deutlich mit 18:9 zurück.

Die zweiten dreißig Minuten gingen die Suhler dann weitaus befreiter an. „Wir waren offensiv im zweiten Durchgang viel, viel besser. Haben kaum noch Chancen ausgelassen und haben viel öfter länger gespielt und den freien Mann gefunden“, sagt Mularcyzk. Deshalb schmolz Sonnebergs Rückstand bis in die 56. Minute auf nur noch vier Tore. Die Aufholjagd wurde letztlich nicht belohnt, war doch der Rückstand zur Pause einfach zu hoch, aber trotzdem war Suhls Trainer am Ende nicht all zu enttäuscht. „Wir hatten unsere Chancen, waren heute vielleicht noch nicht bereit für einen solchen Gegner. Positiv war, dass wir auch bei einem Neun-Tore-Rückstand nicht aufgegeben haben und die zweite Halbzeit gut gespielt haben und 18 Tore geworfen haben. Aber eine gute Halbzeit genügt eben nicht. Kämpferisch war das hervorragend, aber eben doch zu sehr mit Fehlern behaftet“, so Mularcyzk abschließend.

2017-03-27T12:55:27+00:00